Die hohe Kunst der Zitation

11 Nov

Kai Pohl von der Jungen Welt erinnert (ungewollt) daran, wie wichtig es ist, in diesen stürmischen Zeiten ein seriöses journalistisches Blatt zu finden, das durch gründliche Recherche-Arbeit ihren Verdienst bestreitet. So schreibt er:

„Die mittlerweile auch in Berlin ansässige Occupy-Bewegung liefert Hinweise dafür, daß es momentan wenig angesagt ist, »schwierigen Gedankengängen nachzugehn«. Sonst müßte wohl niemand »okkupieren«, um herauszufinden, »warum ständig steigender gesellschaftlicher Reichtum im Kapitalismus zu zerstörerischen Krisen führt.« Besetzt Bibliotheken!

Die Begründung für derlei konfuse Behauptungen entnimmt er meinem Blog-Eintrag vom 03.11., in dem ich ironisch auf die ständige Wiederkehr kapitalistischer Krisen und den blinden Fleck etablierter ökonomischer Binsenweisheiten Bezug nehme.

Lieber Herr Pohl,

da Sie so freundlich waren, mich völlig aus dem Zusammenhang heraus zu zitieren, schlage ich Ihnen die Lektüre (gerne auch in einer Bibliothek) des folgenden Eintrags vor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorische_Frage

Mit freundlichen Grüßen

DM

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